"Praxisnetz-TÜV"

„Wir freuen uns sehr!“ erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Mörsdorf letzte Woche. „Denn die UGeF ist jetzt eines der zwölf Praxisnetze in Bayern, die auf der Basis-Stufe von der KVB anerkannt worden sind.“

Seit dem 16. Oktober 2016 ist es offiziell, auch die Unternehmung Gesundheit Franken GmbH & Co. KG ist mit dabei. Um diesen „Praxisnetz-TÜV“ zu bestehen, mussten bestimmte Anforderungen hinsichtlich der Anzahl der Mitglieds-Praxen, der Rechtsform, der Geschäftsführung und der zugehörigen Fachbereiche erfüllt werden. Die Kassenärztliche Vereinigung prüfte dabei weiter die Netzstandards zu Fortbildungsmaßnahmen, zum interdisziplinären Informationsaustausch, zur Patientensicherheit (z. B. Medikationscheck, Facharzttermine), zum Qualitätsmanagement und zur sicheren elektronischen Kommunikation (Datenschutz). „Wir haben ein sehr engagiertes Ärzteteam für unsere Patienten“, so Geschäftsführerin Sabine Kramp. „Wir engagieren uns alle für die Gesundheit in Franken.“

LEICHTER ATMEN!

Gemeinsam mit Boehringer Ingelheim möchte UGeF auf eine weithin unterschätze Krankheit hinweisen – die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Sie entsteht durch eine dauerhafte Reizung der Lunge mit Luftschadstoffen. Erbliche Faktoren sowie starkes Zigarettenrauchen verstärken das COPD-Risiko.

Typische Beschwerden bei COPD sind Auswurf, anhaltender Husten, Atemnot, Geräusche beim Atmen und ein Enge-Gefühl in der Brust.

Frühzeitig entdeckt, besitzt die COPD deutliche Heilungschancen. Die Atemnot kann zudem mit Sprays verbessert werden. Bisher werden betroffene Patienten leider oft sehr spät erkannt, wenn ein fortgeschrittenes Krankheitsstadium erreichtist.

Lassen auch Sie sich auf eine COPD-Erkrankung screenen! Der in den Praxen vorliegende Fragebogen ermöglicht eine erste Risiko-Einschätzung.

Bitte füllen Sie den Fragebogen aus und legen sie ihn im Zeitraum vom 01. Oktober bis 31. Dezember in einer der folgenden UGeF-Praxen vor: 

Hr. Beyer, Strullendorf, Tel: 09543 9136

Dr. Braun-Quentin, Dormitz, Tel: 09134 997870

Dr. Brütting, Pottenstein, Tel: 09243 7014880

Dr. Del Prete, Forchheim, Tel: 09191 13380

Dres. Forberg/Walter, Neunkirchen a. B., Tel: 09134 99630

Dr. Glaser/Günther, Ebermannstadt, Tel: 09194 7222760

Dr. Heller, Hausen, Tel: 09191 31212

Dr. Mörsdorf/Herschel, Pretzfeld, Tel: 09194 73710

 

Dr. Pilz, Neunkirchen a. B., Tel: 09134 601

 

 

Schmerzt mal wieder der Rücken?

Teilnehmende UGeF-Ärzte bieten ihren Patienten gemeinsam mit dem Schmerznetz Bayern, der TU München und der AOK Bayern seit Herbst 2017 die Teilnahme an einem innovativen Behandlungskonzept an. Im Projekt „Rise-uP – Rücken-innovative Schmerztherapie mit e-health für unsere Patienten“ sollen unspezifischen Rückenschmerzen mit mehreren Therapieansätzen begegnet werden. Durch eine enge Vernetzung der Ärzte und Rückenschmerz-Experten aus München sowie einer Softwareunterstützung wird für jeden Patienten eine optimale Therapie erstellt. Der Patient selbst kann zudem sein Selbstmanagement im Umgang mit Rückenschmerzen verbessern: Eine kostenlose Rücken-App bietet ein ganzheitliches digitalisiertes Training aus Informationsmodulen, physiotherapeutischen Übungen und Entspannungseinheiten.

Das Konzept der 18-monatigen Forschungsstudie basiert auf Basis neuester, wissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse. Die kostenlose Teilnahme ist an bestimmte Voraussetzungen der Patienten geknüpft (z. B.: AOK-versichert, Alter zwischen 18 und 65 Jahren, keine akut behandlungsbedürftigen Rückenschmerzen). Diese werden durch den Hausarzt geprüft, welcher auch im gesamten Behandlungsverlauf als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

In allen Ländern gehören Rückenschmerzen mit zu den häufigsten Krankheitsbildern und neben den Schmerzen führen psychische und soziale Konsequenzen zu einer beträchtlichen Belastung der Betroffenen. Mittlerweile geht die Behandlung über Spritzen und OPs zur raschen Schmerzlinderung hinaus zu einer ganzheitlichen Therapie mit medikamentöser, physiologischer und psychologischer Unterstützung.

Teilnehmende UGeF-Ärzte finden Sie auf www.ugef.com, weitere Informationen zum Projekt unter www.riseup-schmerznetz.de

Schmerzt mal wieder der Rücken?

Notfallmappe - Ihre wichtigen Unterlagen

Außenseite Notfallmappe
Zu Hause in Ruhe vorbereiten.
Die Mappe neben dem Telefon platzieren.

„GesundheitsregionenPlus“ ist ein Förderprogramm des bayerischen Staatsministeriums mit dem Ziel, die Akteure im Gesundheitswesen vor Ort stärker zu vernetzen und dadurch die Gesundheitsversorgung zu verbessern.

Seit 2016 ist dieses Programm auch im Landkreis Forchheim unter der Geschäftsstellenleiterin Fr. Bärbel Matiaske aktiv. Mit dem Ziel einer besseren sektorenübergreifenden Kommunikation lud Fr. Matiaske im Januar 2017 zu einem runden Tisch nach Forchheim. Neben Vertretern von Behörden, Krankenkassen, Apotheken, Pflegeheimen, ambulanten Dienstleistern und Kliniken ist auch das Arztnetz UGeF beteiligt um die Bedürfnisse niedergelassene Ärzte einzubringen und die Forchheimer Bereitschaftspraxis zu vertreten. Alle Beteiligten haben nun die Möglichkeit, sich regelmäßig und intensiv über ihre Wünsche und Bedürfnisse auszutauschen und sich gegenseitig besser kennenzulernen.

Im Alltag tritt dabei immer wieder die Problematik auf, dass medizinische Daten und Diagnosen nicht rechtzeitig zwischen den beteiligten Akteuren ausgetauscht und kommuniziert werden. Insbesondere dann, wenn ein Patient als Notfall in die Klinik eingewiesen wird, sind oft nicht alle notwendigen Unterlagen sofort parat. Die „GesundheitsregionPlus“ hat darauf nun reagiert und hat die sog. „Notfallmappe“ entwickelt. Neben dem – von der UGeF – entworfenen Überleitbogen sollen in dieser Papiermappe aktuelle Medikamentenpläne, Patientendaten und weitere wichtige Gesundheitsinformationen vom Patient gesammelt werden. Zusätzlich sind wichtige Notfall-Rufnummern auf dem Umschlag zu finden. Die Mappe wird dann griffbereit zuhause unter dem Telefon platziert und kann damit schnell und unkompliziert vom Notdienst gefunden werden. Mit den richtigen Informationen vor Ort ist somit auch die optimale Notfallversorgung gesichert.

Die Notfallmappe wird schon bald für Sie verfügbar sein und von verschiedenen Gesundheitsdienstleistern und Ihren UGeF-Ärzten verteilt. Wir freuen uns auf die weitere, erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen der „GesundheitsregionPlus“!

Öffnungszeiten Notfallpraxis

Sprechzeiten:

 

Mo, Di, Do

19 – 21 Uhr

Mi, Fr

16 – 21 Uhr

Samstag

09 – 21 Uhr

Sonntag

09 – 21 Uhr

Feiertag

09 – 21 Uhr

 

Adresse:

Notfallpraxis im Gesundheitszentrum

Krankenhausstr. 8

91301 Forchheim

Tel.: 09191 979630

 

In lebensbedrohlichen Notfällen, wie z.B. einem Herzinfarkt oder Schlaganfall verständigen Sie bitte den Rettungsdienst unter Telefon 112.

 

 

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UGeF ergreift Initiative für rationalen Einsatz von Antibiotika

Bakterien verändern sich von Generation zu Generation und passen sich ihrer Umwelt ständig an. So können sie auch gegen die Wirkung von Antibiotika widerstandsfähig – also resistent – werden. Antibiotikaresistenzen steigen auch in Europa an. Ursachen dafür sind vor allem ein zu hoher Verbrauch und zu häufiger Einsatz von Antibiotika bei Erkrankungen, bei denen keine erforderlich sind, die Auswahl ungeeigneter Antibiotika bzw. die fehlerhafte Anwendung von Antibiotika.

Resistenzen können dazu führen, dass für bestimmte Krankheiten im Laufe der Zeit keine wirksamen Mittel mehr zur Verfügung stehen. Dies führt zu Therapieversagen, Todesfällen und steigenden Behandlungskosten.

 

Im Rahmen des Modellprojektes ARena (Antibiotika-Resistenzentwicklung nachhaltig abwenden) setzt sich Ihr Artznetz UGeF dafür ein, die Entwicklung dieser Resistenzen einzudämmen. Durch den Einsatz verschiedener Medien (Online-Schulungen, Flyer usw.) soll nicht nur bei Ärzten, sondern auch bei Patienten ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass der zurückhaltende Einsatz von Antibiotika ein Gewinn für alle Beteiligten ist.

Seit Anfang 2017 laufen die Vorbereitungen – wie die Entwicklung von Informationsmaterialien und Trainings für Ärzte – auf Hochtouren. Zum vierten Quartal 2017, wenn mit besonders vielen Erkrankten mit viralen Erkältungen zu rechnen ist, starten die Interventionen in den einzelnen UGeF-Arztpraxen.

Das Projekt läuft bis in das Jahr 2019 gemeinsam mit 13 anderen Arztnetzen aus Bayern und Nordrhein-Westfalen und wird ca. 35.000 eingeschriebenen AOK- Versicherte umfassen. Neben dem aQua-Institut als Hauptorganisator sind als weitere Partner die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns, die AOK Bayern, die AOK Rheinland/Hamburg und die Agentur deutscher Arztnetze mit an Bord.

UGeF ist also ganz vorne dabei, um Ihnen – auch in Bezug auf Antibiotika – eine optimale Versorgung zu bieten!

 

Erfahren Sie mehr über die Hintergründe, Projektziele und teilnehmenden Partnern auf der Homepage www.arena-info.de.

Mehr Arzt = Mehr Krankheit?

Das Ärztenetz UGeF ist beteiligt am Forschungsnetzwerk PRO PRICARE

PRO PRICARE ist das Akronym für Preventing Overdiagnosis in Primary Care. Zum Netzwerk PRO PRICARE gehören sieben Lehrstühle der FAU und Institute des Universitätsklinikums Erlangen sowie vier fränkischen Praxisnetze, die rund 200 haus- und fachärztlichen Praxen umfassen, die Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns sowie verschiedenen Betriebskrankenkassen, vertreten durch die GWQ ServicePlus AG. Schwerpunkt sind die Entwicklung und praktische Umsetzung von Maßnahmen zur Verhinderung von Überversorgung. Das Netzwerk und drei dazugehörige Forschungsprojekte werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 2.1 Millionen Euro gefördert.

Was ist Überversorgung?

Überversorgung wird definiert als Behandlung ohne klare medizinische Grundlage oder wenn die Risiken einer Therapie deren Vorteile übertreffen. Die Verwischung der Grenzen zwischen Risikofaktoren, Frühformen einer Krankheit und eigentlicher Erkrankung sowie die Fortschritte in der Medizintechnik, ärztlicher Unternehmergeist und ein zunehmender Gesundheitswahn bergen das Risiko einer „Krankheitsinflation“. Zu Überversorgung zählen nicht notwendige diagnostische und therapeutische Maßnahmen.

Was sind die Aufgaben des Forschungsnetzwerkes?

Zunächst sollen Patienten, die von Überversorgung bedroht sind, sowie medizinische Interventionen, die keinen oder nur geringen Nutzen haben, identifiziert und dann Wege entwickelt werden, diese zu reduzieren.

Nähere Informationen zu PRO PRICARE erhalten Sie unter:

 

www.propricare.de

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Aufklärungsbus macht Stopp in Forchheim

Im Rahmen der Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“ machte der Infobus der Firma Boehringer Ingelheim am Montag, den 10. Juli 2017 Stopp auf dem Paradeplatz. An dem knallroten Doppeldeckerbus hatten Interessierte die Möglichkeit, sich zu den Volkskrankheiten Schlaganfall und Diabetes zu informieren. Neben einem direkten Gespräch mit Fachärzten des Klinikum Forchheims erhielten die Bürger mittels Messungen des Blutdrucks, Blutzuckers und der Cholesterinwerte wichtige Informationen über ihren eigenen Gesundheitszustand.

Auch UGeF stellte einen kostenlosen Schnelltest zur Verfügung. Dabei kontrolliert ein Diagnostik-Stick  innerhalb weniger Sekunden die Herzaktivität und weist gegebenenfalls auf Vorhofflimmern hin. Die Messergebnisse lassen keinen Zweifel am Erfolg: Im Rahmen von 150 Messungen konnten im Laufe des Tages fünf Patienten mit unentdecktem Vorhofflimmern identifiziert werden. Neben dem UGeF-Netzbüro-Team bestehend aus Sabine Kramp, Elke Striegel, Franziska Distler und Laura Nendel stand auch Frau Dr. med. Hildegard Müller-Erhard vom Ärztenetz für Fragen bereit. Am Stand konnten sich Interessierte zudem über das UGeF-Ärztenetz als auch die Bereitschaftspraxis informieren. Die Kampagne war sowohl für die Patienten, als auch die Beteiligten ein voller Erfolg.

Gekonnte Handgriffe auch bei Erste-Hilfe

Zu einer Fortbildung zum Notfallmanagement lud UGeF sowohl Ärzte als auch Arzthelferinnen Anfang Februar ins Klinikum Forchheim. Unter der Leitung von Dr. v. Hintzenstern wurden dabei verschiedene Notfälle besprochen, welche jederzeit und überall auftreten können - natürlich auch in einer Arztpraxis. Insbesondere das Vorgehen bei einer anaphylaktischen Reaktion als auch bei auftretender Bewusstlosigkeit wurden genauestens überlegt. Dr. v. Hintzenstern stellte dabei klar, dass die häufigsten Fehler bei einer Notfallsituation oft in der grundlegenden Organisation auftreten, z. B. dass die Zuständigkeiten innerhalb des Praxisteams nicht geklärt oder die Notfallmedikamente nicht sofort auffindbar sind. So ist es sehr wichtig, dass das Vorgehen bei Notfallsituationen regelmäßig mit allen Praxisangestellten durchgesprochen werden. Um auch die praktische Anwendung nicht zu vernachlässigen, wurden im Anschluss die Herzdruckmassage als auch die Nutzung eines automatisierten Defibrillators an einer Puppe geübt. Insgesamt war die UGeF-Notfallschulung ein großer Erfolg, bei welchem Ärzte als auch Arzthelferinnen ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse bestens auffrischen konnten. So leisten die UGeF-Fortbildungen einen wichtigen Beitrag um die Patientenversorgung – auch im Notfall – zu verbessern.

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Spenden für Forchheimer Flüchtlinge

Das neue Jahr 2017 startet für die UGeF mit einer besonders angenehmen Aufgabe: Am 12. 01.2017 konnte der Kirchengemeinde St. Johannis in Forchheim eine Geldspende von 200€ überreicht werden. Diese Spende unterstützt die Arbeit des „Netzwerk Asyl Forchheim“, welches sich bei der Integration von Flüchtlingen durch verschiedenste Aktivitäten wie z.B. Deutschkurse engagiert. Stellvertretend für die Kirchengemeinde wurde der Spendenbetrag von Fr. Flores entgegengenommen.

Eine erste Geldspende der UGeF wurde bereits in der Vorweihnachtszeit 2015 überreicht. Dabei entstand die Idee einer anschließenden Sammelaktion um das Netzwerk Asyl langfristig zu unterstützen. In zahlreichen Arztpraxen unserer UGeF-Mitglieder wurden Spendenboxen aufgestellt. Bereits bei der ersten Leerung konnten diese 200€ erzielt werden. Da die Boxen auch weiterhin in den Empfangsbereichen stehen, freuen wir uns darauf, auch in Zukunft die sinnvolle Arbeit der ehrenamtlichen Helfer zu unterstützen. Gleichzeitig bedanken wir uns bei allen UGeF-Mitgliedern für die Unterstützung. Weitere Spendenboxen sind im Netzbüro erhältlich.

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Bleiben Sie fit!

Dieses und weitere Bilder der SenioFit Messe finden Sie auf: www.seniofit-forchheim.de/galerie_2016/index.html

Viele Besucher am UGeF-Stand

Am Sonntag, den 09.10.2016 fand im Klinikum Forchheim die alljährliche Messe SenioFit statt. Am Stand Nr. 8 herrschte zeitweise großer Andrang. Kostenlose Tests (Blutdruck / Vorhofflimmern) und medizinische Beratung zogen interessierte Messebesucher an.

Regelmäßige Kontrolle hilft vorbeugen:

Es wurde 121x mit dem MyDiagnostick (Vorhoffllimmern) gemessen: Dabei blinkte das Gerät 11x ROT, d.h. es wurde akutes Vorhofflimmern festgestellt. Bei 5 der positiv Getesteten waren bisher keine Herzprobleme bekannt. Sie wurden nach medizinischer Beratung durch Frau Dr. Müller-Erhard gebeten, zur weiteren Untersuchung einen Arzt ihres Vertrauens aufzusuchen.

Des weiteren konnten viele Fragen rund um die UGeF und zu unserer Notfallpraxis geklärt werden. Die Notfallpraxis, Krankenhausstraße 8, 91301 Forchheim ist zu folgenden Zeiten für Sie da: bitte hier klicken

Wir danken unseren Med. Fachangestellten Marina Hofmann, Sonja Reh und Laura Nendel, UGeF-Mitarbeiterin Franzi Distler und insbesondere Fr. Dr. Müller-Erhard für ihren kompetenten Einsatz.

Unser Chef Dr. Mörsdorf: Seit 40 Jahren im Dienst seiner Patienten!

Seit 40 Jahren ist er Mediziner: am 27.7.1976 beendete Dr. Hans-Joachim Mörsdorf sein Medizinstudium. Ein Grund zu Feiern! Der Allgemeinarzt aus Pretzfeld konnte neben seinem gesamten Praxisteam Vertreter aus Politik, der AOK Bamberg, der Klinik Ebermannstadt, des Klinikums Forchheim und des UGeF-Ärztenetzes begrüßen.

Geboren 1951 in Alsweiler im Saarland, folgte das Medizinstudium in Saarbrücken und Homburg. Seine Assistenzzeit absolvierte Hans-Joachim Mörsdorf in einer chirurgischen Praxis und der internistischen Abteilung eines Krankenhauses im Saarland. Der Wechsel an die Klinik Ebermannstadt sollte für ihn auch ein Persönlicher werden, denn 1982 wurde mit der Praxisübernahme seines Vorgängers Dr. Zahn Franken zur zweiten Heimat.

1983 folgte die Promotion im Bereich Ernährungsmedizin, Weiterbildungen folgten 1988 als Psychotherapeut, 1994 als Phlebologe und 2004 als Lymphologe.

Sein Wirken und Kämpfen galt von jeher auch der guten regionalen Versorgung der Patienten. Daher zählte Hans-Joachim Mörsdorf 2008 zu den Gründungsmitgliedern des Ärztenetzes UGeF. Erfolgreich schloss er für das Ärztenetz UGef 2012 einen Vertrag mit der AOK Bayern. 2013 konnte die UGeF eine Notfallpraxis für den Landkreis Forchheim eröffnen.

Die Fortführung der Praxis ist noch für ein paar weitere Jahre geplant, dann übernimmt die Tochter des Pretzfelder Allgemeinmediziners die Praxis. Für beste, regionale medizinische Versorgung in Pretzfeld ist also gesorgt.

PRESSEMITTEILUNG

Viele Bausteine für das Netzwerk Asyl

Mit einer Spendenaktion setzt auch das Forchheimer Ärztenetzwerk UGeF ein Zeichen

Forchheim. Der starke Zustrom von Bürgerkriegsflüchtlingen nach Deutschland und deren Verteilung bis in die kleinsten Kommunen prägt derzeit das gesellschaftspolitische Klima. Die Haltung der Bürger bewegt sich zwischen Willkommenskultur und rechtspopulistischer Ablehnung. Dazwischen liegt der Bereich der „Ja aber“-Bedenken ...“Ich habe nichts gegen Flüchtlinge, aber ...“. Das Netzwerk Asyl in Forchheim hält dagegen. Redet nicht. Handelt. Kümmert sich um die Erstversorgung mit dem Nötigsten, um Deutschunterricht, um Begegnung mit deutschen Nachbarn. Jetzt hat das Ärztenetzwerk UGeF mit einer Spendenübergabe ein Zeichen öffentlicher Anteilnahme gesetzt.

UGeF-Geschäftsführerin Sabine Kramp überreichte in der Notfallpraxis im Ärztehaus einen Scheck über 500 Euro an einen der drei Sprecher des Netzwerkes Asyl, Pfarrer Enno Weidt von St. Johannis. Er war in Begleitung von Sabine Löw gekommen, die für die Finanzen zuständig ist und gleichzeitig ehrenamtlich Deutschunterricht für Flüchtlinge erteilt.

Großer Helferkreis

Im Laufe des Gespräches zeigte sich, wie stark die Hilfsbereitschaft der Forchheimer und der Landkreisbürger ist und wie vielfältig sich die konkrete Hilfe darstellt, die im Stillen passiert. Enno Weidt machte es an dem Beispiel deutlich, wenn es darum geht, ankommende Flüchtlinge mit einem sog. Hygienepaket, mit Bekleidung oder Spielzeug für die Kinder zu versorgen. „Jemand der von solcher Notwendigkeit Kenntnis bekommt postet das auf der Facebook-Seite vom Unterstützerkreis Untere Kellerstraße und sofort sind etwa 400 Helferinnen und Helfern informiert“.

Das Asylcafé findet jeden Montag von 15 bis 18 Uhr in der Waisenhausstraße (Jugendzentrum) statt und hat starken Zuspruch. Flüchtlinge werden bei Behördengängen begleitet, eine Ärztin kümmert sich ehrenamtlich um schwangere Frauen, Unterstützerkreise helfen jungen Frauen und Forchheimer haben Familienpatenschaften übernommen. Das Mehrgenerationenhaus der Christuskirche vermittelt ausgebildete Integrationslotsen. „Alles Bausteine, die unser Netzwerk Asyl tragen“ sagt Enno Weidt.

Sabine Löw, die in Erlangen als Deutschlehrerin in einem Sprachenstudio arbeitet, berichtete, dass neben der staatlichen Fürsorge für Flüchtlinge finanzielle Mittel notwendig sind, um z.B. Bücher zu kaufen und Fahrgeld bereitzustellen. Deshalb ist man froh über Spenden, die von Einzelpersonen, von Firmen, der Politik und aus Kirchengemeinden kommen.

Sammelboxen in Arztpraxen

UGeF-Geschäftsführerin Kramp nahm den Ball auf. Sie will sich dafür einsetzen, dass in den rund 50 Arzt- und Facharztpraxen des Ärztenetzwerkes Sammelboxen aufgestellt werden, die das ev. Pfarramt St. Johannis zur Verfügung stellt. Pfarrer Weidt ermunterte die Ärzte, sich auch praktisch und ehrenamtlich in die Gesundheitsfürsorge für Flüchtlinge einzubringen, wie es schon Kolleginnen und Kollegen tun. Interessenten wenden sich an die Asyl-Sozialarbeit im Caritas-Kreisverband Forchheim, wo Beate Zepf koordinierend tätig ist.

Enno Weidt betonte, dass man bei all diesem Einsatz für das Asyl-Netzwerk nicht übersieht, dass es auch deutsche Mitbürger gibt, die auf Hilfe von den Wohlfahrtsverbänden und der Allgemeinheit angewiesen sind. Aber die positive Grundhaltung und gesellschaftliche Verantwortung, die bei vielen spürbar wird, die sich im Netzwerk engagieren, stimme ihn zuversichtlich und dankbar.

Spendenkonto

Kirchenkonto St. Johannis

Stichwort Netzwerk Asyl

Sparkasse Forchheim, BLZ 76351040, Konto 6049 Stichwort

Weitere Infos zum Netzwerk auf der Homepage im Internet (www.netzwerkasyl-forchheim.org).  

Foto: M. Wuttke

Herzenssache Schlaganfall

Auch in diesem Jahr machte die Info-Tour "Herzenssache Schlaganfall" wieder Station in Forchheim.

Unterstützt durch das Klinikum Forchheim, der Apotheke im Globus, Sprachtherapie Forchheim, Ergotherapie Landgraf und der Selbsthilfegruppe Sonnenschein fand die Aktion diesmal auf dem Globus Parkplatz statt.

Zahlreiche Besucher konnten sich an den verschiedenen Infostände Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinwerte messen lassen und sich rund um das Thema Schlaganfall (Vorsorge, Risiko und Nachbehandlung) informieren. Frau Babara Willaczek vom Klinikum Forchheim(Oberärztin der Inneren Abteilung und Leitung der Tele-Stroke-Unit) und Herr Dr. Joachim Mörsdorf (UGeF) standen am Infobus für Fragen rund um das Thema Schlaganfall zur Verfügung.

Wir danken allen Besuchern, dass auch in diesem Jahr die Veranstaltung wieder so erfolgreich war und freuen uns schon auf das nächste Jahr.

PRESSEMITTEILUNG

Informationen zum Besuch der bayerischen Gesundheitsministerin,
Frau Melanie Huml,
in der Notfallpraxis Forchheim am 22. 5. 2015

Frau Melanie Huml (selber Ärztin) hat als bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege das Ziel, eine gute medizinische Versorgung der Bevölkerung in allen Regionen des Freistaates zu gewährleisten.

Dabei setzt sie auf der Engagement der Menschen vor Ort und unterstützt entsprechende Initiativen. In diesem Zusammenhang besucht sie die ärztliche Notfallpraxis Forchheim, die im Gesundheitszentrum vor dem Klinikum ihre Räume hat.

Um der Bevölkerung eine feste Adresse in Notsituationen zu bieten, wurde die Notfallpraxis Forchheim gegründet. Hier arbeiten Fachärzte für Allgemeinmedizin und andere Fachärzte, die sich für diese Tätigkeit speziell weitergebildet haben. Sie engagieren sich für eine beste Versorgung aller Altersklassen in einer topmodernen Praxis.

Die Notfallpraxis wurde eingerichtet und wird organisatorisch betrieben vom Ärztenetz UGeF, einem Zusammenschluss von Hausärzten, Fachärzten und Kliniken in der Region. Sie gibt auch Nichtmitgliedern im Ärztenetz UGeF die Möglichkeit die Räumlichkeiten der sehr gut ausgestatteten Notfallpraxis zu nutzen.  

Was unterscheidet die Notfallpraxis von der Notfallaufnahme des Klinikums?
Die Notfallaufnahme des Klinikums ist der richtige Ansprechpartner für Patienten, die eine stationäre Krankenhausbehandlung benötigen, für lebensbedrohliche Zustände und z.B. für Verletzungen, die eine sofortige Röntgenkontrolle benötigen.

Für alle übrigen Beschwerden ist die ärztliche Notfallpraxis vor dem Klinikum Forchheim die richtige Adresse.

Frau Staatsministerin Melanie Huml konnte sich von den sehr guten technischen und räumlichen Gegebenheiten der Notfallpraxis ein Bild machen und sich vom freundlichen und kompetenten medizinischen Personal überzeugen. 

Die ärztliche Notfallpraxis hat geöffnet Samstag, Sonntag und Feiertag jeweils von 9 bis 21:00 Uhr,  sowie Mittwoch- und Freitagabend ab 17 bzw. 18:00 Uhr.

Jeweils aktuelle Informationen sind zu finden im Internet unter  www.ugef-notfallpraxis-forchheim.de und auf Facebook.

 

v.l.n.r.:Dr. Thomas Fiermann, MdL Michael Hofmann, Staatsministerin Melanie Huml, Dr. Michael Lang, Dr. Hans-Joachim Mörsdorf, Albert Eicher

Foto: M. Wuttke